Sächsisches Staatsweingut Schloss Wackerbarth

Sächsisches Staatsweingut in Radebeul

Die Wein- und Sektherstellung haben in Radebeul eine lange Tradition. 1728 errichtete der Landbaumeister Johann Christoph Knöffel für den Reichsgrafen und Generalfeldmarschall von Wackerbarth diese schlossähnliche Anlage mit Garten im französischen Stil. Sie befindet sich unterhalb der Weinberge in den Lößnitzbergen der Stadt Radebeul an der Sächsischen Weinstraße. Sehenswert ist der barocke achteckige Pavillon, das Belvedere von Pöppelmann, vor der Kulisse der Weinbergterrassen. Heute dient das Schloss als Sitz des sächsischen Staatsweingutes. Es führt die Tradition der Sektkellerei Bussard weiter.

An das Schloss schließen sich im Osten die Gebäude des Sächsischen Staatsweingutes mit einem großzügigen Verkaufsraum an. Neben Elbtalweinen werden eigene Sekte unter den Namen "Bussard", "August der Starke", "Gräfin Cosel" oder "Graf von Wackerbarth" verkauft.
Seit 2002 präsentiert sich das Weingut als "Erlebnisweingut". In der neu errichteten "gläsernen Sektmanufaktur" kann der Besucher zuschauen, wie Sekt und Wein hergestellt werden.
Die neue Produktionsanlage ist eine gelungene Verbindung von alter und neuer Baukultur. Sie erhielt 2007 den erstmals verliehenen "Gottfried-Semper-Architekturpreis für nachhaltiges Bauen".

Sächsisches Staatsweingut Schloss Wackerbarth, 01445 Radebeul , www.schloss-wackerbarth.de

Schloss WackerbarthSchloss Wackerbarth

Johann Christoph Knöffel (1686 - 1752)

Johann Christoph Knöffel, 1686 in Oelsa geboren, war der Sohn eines Dresdner Maurermeisters. Er lernte den selben Beruf beim Baumeister Fehre. Um 1708 bekam Knöffel die Anstellung als unbezahlter Gehilfe. Seine erste eigene Arbeit war 1719/20 die Konzeption für die Anlage des Schlosses Großsedlitz vom Grafen Wackerbarth.
Im Jahr 1722 ernannte man ihn zum Landbaumeister. Sechs Jahre später erhielt er neben Pöppelmann und Longuelune als Dritter den Titel Oberlandbaumeister. 1734 trat er die Nachfolge von Pöppelmann an.
Jetzt war er hauptsächlich für den Premierminister Graf von Brühl tätig. Er führte den Pöppelmann-Stil weiter und kombinierte ihn mit französischen Stilelementen. Als 1745 die Baubehörden neu strukturiert wurden, ernannte man ihn zum Leiter des Hof- und Zivilbauamtes. Er verstarb 1752 in Dresden.

Seine wichtigsten Werke sind:

- Schloss Wackerbarth in der Lößnitz
- Barockschloss Rammenau
- Palais Wackerbarth in der Neustadt
- Schloss Zabeltitz
- Kurländer Palais
- Palais Hoym
- Altstädter Rathaus
- Palais Flemming – Sulkowski
- Schloss Hubertusburg

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