Stadt- und Heimatmuseum Dresden

Dresdner Stadt- und Heimatmuseum

Das Stadt- und Heimatmuseum Dresden befindet sich gemeinsam mit der Städtischen Galerie im Landhaus an der Wilsdruffer Straße unweit des Neumarktes und des Pirnaischen Platzes. Dieses Gebäude wurde von 1770 bis 1776 vom Oberlandbaumeister Krubsacius in einer Stilmischung aus Barock, Rokoko und Klassizismus erbaut. Es war der Sitz der Landstände und von 1832 - 1907 Sitz des sächsischen Landtages. Das Stadtmuseum Dresden wurde 1891 gegründet und befand sich zunächst im Neuen Rathaus und ab 1966 nach einigen Provisorien im Landhaus.

Die Dauerausstellung des Stadtmuseums zeigt die 800- jährige Dresdner Stadtgeschichte. In vier Sälen in mehreren Etagen stellt das Museum mehr als 1000 Exponate zur Schau. Die Gesamtfläche beträgt über 1.800 Quadratmeter. Für den Dresdner Maler Adrian Ludwig Richter widmet das Museum ein eigenes Gedenkzimmer.
Seit 2005 wird im Stadtmuseum eine große Sonderausstellung zur Geschichte der Frauenkirche und ihres Wiederaufbau gezeigt. Gegen Jahresende präsentiert das Stadtmuseum regelmäßig seine Sonderausstellung „Weihnachten im Landhaus“.

Die wissenschaftliche Studiensammlung ist sehr vielfältig und umfasst Stücke aus den Bereichen Kultur, Alltag und Geschichte Dresdens. Fotografien und Postkarten, Stadtansichten, von stadtgeschichtlichen Ereignissen, Porträts von Dresdner Persönlichkeiten sind mit etwa 200.000 Objekten vorhanden. Die Schwerpunkte der Sammlung in diesem Bereich liegen auf und Arbeiten Dresdner Fotografen.
Die Sammlungen beinhalten Einrichtungs- und Haushaltsgegenstände, Kleidung, Militaria, Musikinstrumente, Spielwaren, Medaillen und Münzen, Maschinen und Gerätschaften sowie kunstgewerbliche Objekte. Bedeutend ist die 1951 erworbene Sammlung Kühnscherf mit 1.708 Kunstschmiedearbeiten. Wertvollen Gedenktafeln und Grabmäler ist auch in der Sammlung.
Ein großen Anteil hat die Kunstsammlung mit ihren etwa 25.000 Einzelobjekten.

Die Museumsbibliothek verfügt über 15.000 Bände, die ältesten unter ihnen sind aus dem 16. Jahrhundert. Eine Sondersammlung der Bibliothek sind Bestände des ehemaligen Körner-Museums mit Literatur von Theodor Körner, Christian Gottfried Körner, Friedrich Schiller und Ernst Moritz Arndt.
2002 wurde die Städtische Galerie Dresden gegründet. Sie übernahm den Kunstbestand des Stadtmuseums mit etwa 1.700 Gemälden, 800 plastischen Arbeiten und mehr als 20.000 Grafiken, aus der Zeit vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Di – So, Feiertage: 10 – 18 Uhr, Fr: 10 – 19 Uhr, Mo: geschlossen

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TourMedia, Siedlerweg 5, 01809 Heidenau

03529 511954


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