Gemäldegalerie Alte Meister

Gemäldegalerie im Zwinger in der Sempergalerie

Die Gemäldegalerie Alte Meister gehört zu den Staatlichen Kunstsammlungen von Dresden und befindet sich in der Sempergalerie des Zwingers. Sie ist mit 750 Meisterwerken aus dem 15. bis 18. Jh. eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt. Sie zeigt hervorragende Werke der italienischen Renaissance sowie holländische und flämische Meister aus dem 17. Jh. Präsentiert werden auch bedeutende Gemälde altdeutscher und altniederländischer Malerei. Die Gemäldegalerie Alte Meister verfügt über die weltweit größte Cranach-Sammlung.

Der Ursprung der Sammlung begann mit der Kunstkammer des Kurfürst August I. um 1560. Der Kurfürst "August der Starke" und sein Sohn begannen eine systematische Sammeltätigkeit von Gemälden. 1746 gelang es 100 hervorragende Gemälde des Herzogs von Modena zu erwerben. Höhepunkt der Sammlung war der Erwerb der Sixtinischen Madonna von Raffael im Jahr 1754. Für die Präsentation wurde 1855 die Galerie am Zwinger gebaut.

Anfang des 20. Jh's wurde die Sammlung zu groß. Es erfolgte die Ausgliederung der "Neuen Meister" und so entstand die Galerie "Alte Meister". Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die Bestände in das Kalkwerk Lengefeld und in einen Tunnel beim Steinbruch zwischen Rottwerndorf und Cotta ausgelagert. Dadurch blieben die Bestände trotz der Zerstörung der Galerie im Zwinger erhalten. Die Sammlung ging als Beutekunst an die Sowjetunion. 1955 wurden die Dresdner Gemälde an die DDR zurückgegeben. Trotzdem verzeichnete die Dresdner Galerie ein Verlust von 206 zerstörten und 507 vermissten Gemälden.
Nach der Generalsanierung des Ostflügels der Galerie ist die Gemäldegalerie Alte Meister seit 26. Februar 2016 wieder geöffnet. Die Sanierung des Westflügels erfolgt bis 2017. Aus Platzgründen ist die Kollektion auf rund 400 Gemälde reduziert.

Zwinger2Sempergalerie im Dresdner Zwinger

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