Dresdner Neumarkt mit Frauenkirche

Auf dem Neumarkt Dresden

Der Marktplatz entstand im 16. Jh. nach dem Neubau der Dresdner Stadtbefestigung. Mit dem Neubau der Frauenkirche und der Säkularisierung des Kirchhofes erfuhr der Platz eine Vergrößerung und in der Regierungszeit von "August dem Starken" eine Umwandlung im Barockstil. Einzelne Bürgerhäuser wurden im Frühbarockstiel umgebaut, einige blieben im Renaissancestil und die Frauenkirche im gotischen Stil. Um die Kirche herum befand sich ein Friedhof. Ab 1726 bis 1743 entstand die neue Frauenkirche. Im Siebenjährigen Krieg war sie Ziel des preußischen Artilleriebeschusses, aber sie hielt stand. Jedoch wurden die Wohnhäuser am Neumarkt sowie die Altstädter Wache und das Gewandhaus durch den Beschuss zerstört. Danach erfolgte die Bebauung des Platzes im Stil des Rokoko bzw. Spätbarocks.

Der Luftangriff auf Dresden 1945 zerstörte die Gebäude um den Neumarkt. Nach der Enttrümmerung blieben nur Teile des vierten Treppenturmes und der Choranbau der Frauenkirche sowie die Außenmauern des Johanneums bestehen. Der Trümmerberg der Frauenkirche diente zur DDR Zeit als Mahnmal gegen den Krieg. Nach der Wiedervereinigung erfolgte die Rekonstruktion vieler historischer Gebäude und Gebäudegrundrisse, die den Neumarkt in der Vergangenheit kennzeichneten.

In den Neumarkt münden die Rampische Gasse, die Galeriestraße, die Augustusstraße, die Töpferstraße, die Münzgasse, die Sporergasse und die Kanzeleigasse. Beim Neubau wurde der Platz zur Fußgängerzone.

Am Neumarkt mit Frauenkirche Am Neumarkt mit Frauenkirche

TourMedia, Siedlerweg 5, 01809 Heidenau

03529 511954


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