Zamek Červená Lhota (Rothlhotta)

Schloss Červená Lhota (Rothlhotta)

Das Schloss Červená Lhota (Rothlhotta) ist ein Renaissance-Wasserschloss im gleichnamigen Ortsteil von Pluhův Žďár 30 km südöstlichlich von Tabor. Es steht auf einem Fels inmitten eines künstlichen Teiches, der durch den Stau eines Baches zu einer Insel wird. Es besteht die Möglichkeit, mit einem Boot auf dem Schlossteich zu gondeln. Es gibt einen herrlichen Schlosspark, der zum Spazieren einlädt.
Auf dem Wasserschloss wurden zahlreiche tschechische Märchenfilme gedreht, zu den bekanntesten gehört das Märchen von der Prinzessin Goldhaar.

Im Schloss wird in den Innenräumen im 1. Stock die Wohnung der letzten Besitzer, der Fürsten Schönburg-Hartenstein, in ihrer Gestalt nach 1910, als der jüngste Umbau des Schlosses abgeschlossen wurde, gezeigt. Die Führung dauert 50 Minuten.
Im Dachgeschoss sind die Kinderzimmer mit historischem Spielzeug. Es wurde bei der letzten Rekonstruktion in den Jahren 1902 bis 1910 erbaut und ist die größte Dachkammer der Welt, die aus Kork besteht. Die Führung dauert 50 Minuten., letzte Führung am Tag ist jeweils 15 Minuten eher beendet.

Im Keller sind drei bemerkenswerte Kellerräume, die teilweise in den Felsen eigelassen sind. Besichtigung ist für die Besucher gedacht, die mehr über die ursprüngliche Form der ehemaligen Festung erfahren möchten.

Öffnungszeiten

für Schlossinnenräume 1. Stock und Dachgeschoss
April: Sa.–So. / 9.30–16.00 Uhr
Mai: Di.–So. / 9.30–16.00 Uhr
Juni bis August: Di.–So. / 9.30–16.00 Uhr
September: Di.–So. / 9.30–16.00 Uhr
Oktober: Sa.–So. / 9.30–16.00 Uhr
Keller
Von 30.6.– 31.8. jeweils Sa.–So. von 9.30–16.35 Uhr

Schloss Červená Lhota (Rothlhotta)

Aus der Geschichte

Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1465. Jan Kába z Rybňan erwarb 1530 die im Gotikstil erbaute Burg Nová Lhota und baute sie zu einem Schloss um. 1597 erwarb Wilhelm Ruth von Dírná die Schlossanlage und errichtete die Herrschaft Nové Lhoty Červené.
Nach der Schlacht am Weißen Berg bei Prag verloren die protestantischen Ruth von Dírná ihren Besitz. Der kaiserliche Marschall de Madrades erhielt Červená Lhota. Maradas verkaufte die Herrschaft weiter.

1638 wurde Červená Lhota Eigentum der Herren von Jindřichův Hradec (Neuhaus), Slawata. Danach erwarb es 1693 der Graf zu Windisch-Graetz. Es folgten ab 1755 mehrere Besitzwechsel bis 1835 Heinrich Eduard, Fürst von Schönburg-Hartenstein, Červená Lhota erhielt. Nach 1945 wurden der Fürst enteignet und nach Österreich abgeschoben.


Weitere Informationen

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