Schloss Lemberk (Lämberg)

Schloss Lemberk (Schloss Lämberg)

Schloss Lemberk (Lämberg) befindet sich nordöstlich von Jablonné v Podještědí (Gabel) im Lausitzer Gebirge über dem Tal des Panenský potok in der Region Liberec.
Das Bauwerk wird vom tschechoslowakischen Denkmalamt verwaltet und auch als Magazin für Gegenstände aus anderen Schlössern in Böhmen verwendet.
Am 11. Juni 1992 wurde Schloss Lemberk als Museum zugänglich gemacht. Neben den Schlossräumen kann im Erdgeschoss des Westflügels ein den Zdislava von Lämberg gewidmetes Museum besichtigt werden.

Öffnungszeiten

April und Oktober: Samstag, Sonntag, Feiertag: 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr
Mai, Juni und September: Dienstag bis Sonntag: 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Juli und August: Dienstag bis Sonntag 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr

Eintrittspreise

Erwachsene: 100 Kronen
Ermäßigt: 70 Kronen

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Schloss Lemberk (Schloss Lämberg)Schloss Lemberk (Schloss Lämberg)

Aus der Geschichte

Die ersten Nachrichten über Lämberg stammen von 1239. Jaroslav Burggraf auf dem Königstein und Gallus I., Berater des Königs Wenzel I., kamen von Lämberg aus dem Adelsgeschlecht der Markwartinger. Sie bauten vor dem Jahr 1241 die steinerne Burg, welche nach dem Wappen ihres Geschlechts Löwenberg genannt wurde. Daraus entstand Lämberg. Dieser Burgenbau bewährte sich im Kampf gegen die Mongolen.

Hasko (Hašek), kaiserlicher Rat von Karl IV., war der letzte Besitzer der Markwartinger. Mit den Hussitenkriegen wechselten mehrmals die Besitzer. 1518 kaufte Wilhelm II. von Ileburg der Vogt der Oberlausitz die Herrschaft. Ileburgs Enkel erbte die Herrschaft, kaufte Dörfer dazu, siedelte Bauern an, baute eine Mühle, Sägewerke, eine Bierbrauerei und ein Hammerwerk.
Um 1570 ließ er die Burg zu einem Renaissanceschloss umbauen.

1581 gelangte Schloss Lämberg an die Berka von Dubá, 1600 an die Burggrafen von Dohna und 1623 in den Besitz von Albrecht von Waldstein. Diese verkaufte es an Johann Ludolf von Breda. Zwischen 1660 und 1680 ließen die von Breda das Schloss Lämberg im Stil des Frühbarock ausbauen.

1726 kauften die Graf von Gallas die Herrschaft Lämberg mit den zugehörigen Dörfern. Nach dem Gefecht bei Reichenberg 1757 wurde ein Feldlazarett im Schloss eingerichtet. Infolge der unzureichenden Versorgung starben hier mehr als 1000 Soldaten. Auch im Befreiungskrieg und 1866 war das Schloss Militärspital.
Nach dem Aussterben der Familie Clam-Gallas ging Schloss Lämberg an die Tochter Gabriele von Auersperg. Sie besaß das Schloss bis 1945.

TourMedia, Siedlerweg 5, 01809 Heidenau

03529 511954


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