Burg Kost

Burg Kost in Nordböhmen

Die mittelalterliche Burg Kost (auf Deutsch „Knochen“) befindet sich im Böhmischen Paradies, im Kreis Jičín, und wurde 1349 als Burg des Bauherren Beneš von Wartenberg erstmals erwähnt. Seither hat sich die Silhouette nicht mehr verändert. Wahrzeichen der Burg ist der „Weiße Turm“. Sie gehört zu den best erhaltenen Burgen in Tschechien und wurde niemals erobert, da die meisten feindlichen Eroberer sie einfach nicht gefunden hatten.

Etwa 1414 wurden die Zajíc von Hasenburg die Eigentümer der Burg Kost. In den Jahren 1497–1524 bewohnten die mit ihnen verwandten Schellenberg, die den westlichen Flügel anbauten.

Bis Mitte des 16. Jahrhunderts wurde der Biberstein-Palas angebaut. Unter den Lobkowicz (bis 1576) entstanden die Gebäude vor der Burg, die in die Burg eingegliedert wurden. Ende des 17. Jahrhunderts gelangte die Burg an die Familie Cernin von und zu Chudenitz.
Mitte des 18. Jahrhunderts wurde sie von Kasimir Wenzel, Graf Netolitzky von Eisenberg gekauft. Durch Erbschaft kam die Herrschaft Kost an die Grafen Mitrowitz und weiter an die Grafen Pozzo di Borgo.

Die Burg Kost überstand den Zweiten Weltkrieg unbeschädigt und war 1945 Besitz des Grafen Pio Paolo dal Borgo-Netolitzky. Die Anlage wurde nach 1945 für eine öffentliche Besichtigung freigegeben. 1993 kam sie durch Restitution an die Grafen Kinsky dal Borgo.

Die Burg ist gut erhalten und diente 2007 sowie 2016 für die Verfilmung von "Das Geheimnis der Hebamme" als Filmkulisse.

TourMedia, Siedlerweg 5, 01809 Heidenau

03529 511954


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