Schneekoppe (Sněžka)

Schneekoppe (Sněžka) im Riesengebirge

Die Schneekoppe (Sněžka) ist mit 1603 m ü.NN die höchste Erhebung des Riesengebirges und gleichzeitig der Sudeten. Sie liegt auf dem Hauptkamm – dem Východní Slezský hřbet (Östlicher Schlesischer Kamm). Über ihren Gipfel verläuft die Staatsgrenze von Tschechien und Polen.
Nachbarberge der Schneekoppe sind die Svorová hora (1411 m) im Osten und die Smorgoria (1489 m) im Nordwesten. Nach Süden leitet die Landschaft über einen Kamm zum tschechischen Růžová hora (1393 m).

Der Gipfel der Schneekoppe liegt oberhalb der in 1200 m Höhe befindlichen Waldgrenze. Er ist besonders in den Sommermonaten beliebtes Ausflugsziel. Auf dem Gipfel befinden sich eine tschechische Poststelle, die Gipfelstation Gondelbahn aus Pec pod Sněžkou und auf der polnischen Seite die moderne Bergbaude mit Wetterstation.

Wanderwege auf den Gipfel

Der rot markierte Weg der polnisch-tschechischen Freundschaft (Kammweg) entlang der polnisch-tschechischen Grenze führt über den Gipfel. Von tschechischer Seite aus:

  • Von Pec pod Sněžkou: Aufstieg durch den Riesengrund (Obří důl), blaue Markierung
  • Von Pec pod Sněžkou: über den Rosenberg
  • Von Velká Úpa: durch den Šraml (Schrammen) über den Rosenberg
  • Von Horní Malá Úpa: über die Baude Jelenka
  • Von Spindlermühle (Spindlerovka Bouda): auf dem Kammweg
  • Von Spindlermühle (Spindlerovka Bouda): über den Plan, die Vyrovka und Lucni Bouda, über Sv. Petr. und den Kozi Hrbety, entlang der weiße Elbe

Aus der Geschichte

Die ersten Gipfelbesteigung wurde 1456 vorgenommen.
Die Laurentiuskapelle im Barockstil wurde 1668–1681 vom Grafen Schaffgotsch gestiftet. Das erste Gasthaus von 1850 brannte 1857 und 1862 ab. 1868 wurde die Böhmische Baude errichtet.
1800 bestiegen Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise den Berg. Weitere Besucher der frühen Zeit waren Johann Wolfgang von Goethe, Theodor Körner und der spätere US-Präsident Adams.
Ende 1899 errichtete Preußen eine Wetterwarte. Ein Jahr später entstand die Poststelle. So wurden 1907 über 12.000 Postkarten mit einem Sonderstempel weltweit versendet. Die Böhmische und Preußische Baude verfielen nach 1945. Neubauten entstanden 1974 und 2007.
Die erste Seilbahn entstand 1949. Nach dem Einsturz 1968 erfolgte 1982 die Reparatur und 2012 ein Neubau.


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