Die Hauptstadt vom  Bundesland Brandenburg Potsdam ist eine kreisfreie Stadt mit ca. 180.000 Einwohnern. Sie grenzt im Südwesten an die Hauptstadt Berlin. Potsdam wird von der Havel durchflossen, welche hier einige Seen bildet. Zum Stadtgebiet gehören 20 Gewässer.
In Potsdam gibt es eine Vielzahl historischer Bauten, da sie von 1660 bis 1800 Residenzstadt Preußens war. Aus der Zeit, wo sie unter Friedrich dem Ersten und seiner Nachfahren vor allem Sommerresidenz war, stammen die zahlreichen Schlösser und Gartenanlagen. Diese sind seit 1990 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.

Sehenswertes

Der Marstall in der Breiten Straße von Potsdam stammt aus dem Jahr 1685. Der ehemalige Stall der Reipferde im Barockstil, das älteste historische Gebäude im Zentrum der Stadt, beherbergt heute das Filmmuseum Potsdam.

Die evangelische St. Nikolaikirche am Alten Markt entstand von 1830 bis 1837 und ist ein klassizistisches Werk des Architekten Karl Friedrich Schinkel. Die Turmkuppel erreicht eine Höhe von 77 m. Sie wurde erst 1843 bis 1850 erbaut. 1945 erlitt sie Schäden durch den Bombenangriff und vom folgenden Beschuss. Nach langwierigen Reparaturen konnte sie 1981 erneut geweiht werden.

Sie ist täglich für Besucher geöffnet. Neben den Gottesdiensten finden in der Nikolaikirche auch Konzertveranstaltungen statt.

Das Holländische Viertel liegt im Zentrum der Stadt und zwischen 1733 und 1742 im Zuge der zweiten Stadterweiterung von einem niederländischen Baumeister erbaut. Hier stehen 134 Ziegelsteinhäuser in vier Karrees. Das Flair der niederländischen Bauweise ist erhalten geblieben.

Die russische Siedlung Alexandrowka liegt am Nordrand der Innenstadt von Potsdam. König Friedrich Wilhelm III. ließ diese Siedlung für die Soldaten seines russischen Chores errichten.

 

St. Nikolaikirche am Markt
Brandenburger Tor

Brandenburger Tor in Potsdam am Luisenplatz wurde 1770/1771 im Auftrag von Friedrich II. erbaut. Er bildet den Abschluss der Brandenburger Straße nach der gleichnamigen Stadt.  Es gehört zu den drei noch bestehenden Stadttore von Potsdam. Ursprünglich stand es in der Stadtmauer. Es sollte den Sieg im Siebenjährigen Krieg symbolisieren. Der Stil lehnt sich an einen römischen Triumphbogen an. Um 1900 wurde die Stadtmauer abgerissen, seitdem steht das Tor frei auf dem Platz.

Jägertor

Das Jägertor von 1733 ist das älteste erhaltene Potsdamer Stadttor. Der Name stammt von dem nördlich gelegenen kurfürstlichen Jägerhof. Die Lindenstraße durchschnitt einst schräg die Stadtmauer deshalb steht das Tor nach Abriss der Mauer auch Schräg.
Das Nauener Tor, im Norden des Stadtzentrums von Potsdam wurde um 1754/1755 errichtet. Es gilt als erstes Bauwerk im Neogotischen Stil in Europa. Es schloss auch an die Stadtmauer an.


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