Stadt Zittau in der Oberlausitz

Zittau in der Oberlausitz

Zittau liegt im äußersten Südosten von Sachsen im Dreiländereck Deutschland – Polen -Tschechien und gehört zum Landkreis Görlitz. Die Stadt ist nach Görlitz die zweitgrößte Stadt im Landkreis. Südöstlich von ihr befindet sich das Tal der Lausitzer Neiße (Lužická Nisa), die aus Tschechien kommt. Im Südwesten liegt das Zittauer Gebirge. Durch die Stadt fließt der kleine Fluss Mandau, welche bei der Stadt in die Lausitzer Neiße mündet. Am südwestlichen Stadtrand befindet sich der Olbersdorfer See ein Restloch des Braunkohlenabbaues.


Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

  • St. Johannis Kirche: Die gotische Hallenkirche wurde 1291 zum ersten Mal erwähnt, im Stadtbrand 1757 zerstört, einschließlich der kurz zuvor eingebauten Silbermann-Orgel. Der Neubau begann 1766. Wegen Geldmangel und Rissen im Bau wurde 1770 ein Baustopp verfügt. Der Zittauer Architekt Carl August Schramm, ein Schüler Schinkels, vollendete 1833 den Kirchenbau.
  • Kreuzkirche: Zweischiffige Hallenkirche an der Frauenstraße mit einem Sterngewölbe über einem Rundpfeiler wurde um 1410 mit böhmischen Einflüssen der Bauhütte von Peter Parler errichtet. Sie ist die größte und höchste Einstützenkirche in Deutschland. Nach dem Brand im Dreißigjährigen Krieg wurde sie mit spätgotischem und frühbarockem Inventar wieder aufgebaut.
    Nach der Sanierung Mitte 1999 ist sie das „Museum Kirche zum Heiligen Kreuz“, wo das Große Zittauer Fastentuch (8,20 m × 6,80 m) von 1472 ausgestellt wird.
  • Zittauer Rathaus: Aufbau von 1840–1845 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel gebaut. Am Eingang sind zwei Sandsteinfiguren - links Sophia, die Göttin der Weisheit und rechts Themis, die Göttin der Gerechtigkeit. Der 50 m hohe Turm ist ein dem Hauptbau angepasster Rest des 1757 zerstörten Gebäudes. 1990–2002 erfolgte die vollständige Sanierung.
  • Heffterbau an der Pfarrstraße: Der Bau wurde von 1690 als Teil des ehemaligen Franziskanerklosters, 1690 als Exulantenkirche und von 1709 bis 1951 als Ratsbibliothek genutzt. Die Sanierung fand 2000–2002 statt und heute ist es ein Ausstellungsraum der Städtischen Museen Zittau.

Zittau Rathausturm
Blick auf das Zittauer Rathaus

  • Dornspachhaus: Der Renaissancebau von 1553, benannt nach dem Bauherrn und Bürgermeister Nikolaus von Dornspach, steht am Johannisplatz. Der um 1610 entstandene Innenhof wird von einem Umgang mit Loggien, bestehend aus ionischen Säulen, umschlossen. Im Erdgeschoss ist ein historisches Wirtshaus.
  • Fleischerbastei: Sie befindet sich am Karl-Liebknecht-Ring und gehörte früher zur Stadtbefestigung. Am 1998 sanierten Restaurantgebäude befindet sich die Blumenuhr und ein Glockenspiel aus Meißner Porzellan.
  • Salzhaus: wurde 1511 gebaut und war Rüstkammer, Pferdestall und Schüttboden. 1572 erfolgte die Erweiterung auf vier Stockwerke und 1730 die Aufsetzung eines Mansarddaches mit fünf Böden.
    Im 19. Jahrhundert war es Verwaltungsgebäude, später Lagerraum von Museum, Theater und städtisches Archiv.
    Nach der Sanierung 1997 dient es als Außenstelle des Landratsamtes Görlitz.

 

Tourismuszentrum Naturpark Zittauer Gebirge
Markt 1
02763 Zittau
Tel.: 03583/752200
Internet

Wanderführer Zittauer Gebirge
WF Zittauer Gebirge
Rölke Verlag

 


Aussichtberge und Felsgebiete

Hochwald bei OybinHochwald(Hvozd; 749,5 m)
Klosterruine und Oybiner BergKlosterruine und Oybiner Berg
(514,5 m)
Oberlausitzer BergwegOberlausitzer Bergweg
6.Etappe: Lückendorf bis Zittau


Museen und Ausstellungen

Damastmuseum in GroßschönauDamast- und Frottiermuseum
in Großschönau
Kulturhistorisches Museum in ZittauKulturhistorisches Museum
Franziskanerkloster Zittau
Zittauer SchmalspurbahnMuseum Zittauer Schmalspurbahn
in Oybin

 


 

Geeignete Wanderkarten

Wanderkarte NP Zittauer GebirgeNP Zittauer Gebirge
Wanderkarte Nationalpark Zittauer GebirgeNP Zittauer Gebirge
Wanderkarte Zittauer GebirgeZittauer Gebirge
Wanderkarte Zittauer Gebirge - östlicher TeilZittauer Gebirge - Ost
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Aus der Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung ist von 1238 als in einem Dokument erstmals die Burgherren von Sitavia genannt wurden. 1255 vergab König Ottokar von Böhmen Zittau Stadtrechte. Zittauer Kaufleute brauchten in Böhmen keine Zölle bezahlen. Die Stadt besaß bis 1300 das Recht, Münzen zu prägen. Außerdem erfolgte der Einsatz eines Landgerichtes. Die Stadt kam bald zu Reichtum. 1268 wurde das Franziskanerkloster gestiftet, 1300 gründete der Johanniter-Ritterorden eine Komturei. Das Zittauer Gebiet gehörte zur Markgrafschaft Meißen. << Weiterlesen

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TourMedia, Siedlerweg 5, 01809 Heidenau

03529 511954



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