Stadt Görlitz in der Oberlausitz

Görlitz in der Oberlausitz

Görlitz liegt in der Region Neisseland und ist die grösste Stadt der Oberlausitz. Sie wird von der Lausitzer Neiße getrennt, welcher die Grenze zu Polen bildet. Der östliche Teil der ehemaligen Stadt bildet seit 1945 die polnische Stadt Zgorcelez. Görlitz blieb zum Kriegsende von großen Zerstörungen verschont und dadurch ist die historische Altstadt erhalten geblieben.
Görlitz gilt mit seinen ca. 4000 Denkmälern als größtes Flächendenkmal Deutschlands. Mitte der 1990er Jahre beschloss die Stadt eine Erhaltungssatzung für die Stadtteile Altstadt, Innenstadt, Nikolaivorstadt und Südstadt. In diesen Gebieten ist die Bausubstanz sowohl der Einzelgebäude als auch des städtebaulichen Gesamtensembles geschützt. Görlitz wurde wegen des kritischen Zustandes der Bausubstanz zur Modellstadt der Stadtsanierung.
In jüngster Zeit ist Görlitz wegen der Gründerzeitviertel ein begehrter Drehort der Filmwirtschaft. Im Jahr 2021 begeht Görlitz die 950-Jahr-Feier der Stadtgründung.
Die höchste Punkt des Stadtgebiets ist die Landeskrone mit 402 m. Im Süden der Stadt liegt der Berzdorfer See, ein ehemaliger Braunkohlentagebau. Die Mitteleuropäische Zeit wird nach der Sonnenzeit am 15. Meridian ermittelt, dieser verläuft durch das Stadtgebiet.

 

Sehenswürdigkeiten (Auswahl)

  • Kirche St. Peter und Paul - größte spätgotische Hallenkirche Sachsens
  • Nikolaikirche und Nikolaifriedhof mit dem Grab des Philosophen J. Böhme
  • Frauenkirche zwischen Demianiplatz und Postplatz
  • Altstadt mit Rathaus, erbaut 1369, nördlicher Neornaissanceanbau von 1903 mit den Wappen des Oberlausitzer Sechsstädtebundes
  • Bastion vor dem Reichenbacher Turm, heute eine Galerie des Kulturhistorischen Museums
  • Erhaltene Teile der ehemaligen Stadtbefestigung mit Dicker Turm, Reichenbacher Turm und Finstertutm sowie Ochsenbastei und Hotherbastei.
  • Biblische Haus in der Neißstraße 29 erhielt den Beinamen durch seine Reliefs an der Fassade. Diese zeigen Szenen aus dem Alten und Neuen Testament. Die Neißstraße, führt vom Untermarkt zur Altstadtbrücke. Es ist eines der bemerkenswertesten Renaissancehäuser in Görlitz.
  • Neißeviadukt von 1847
  • Berzdorfer See direkt am Rande von Görlitz
  • Abstecher nach Zgorzelec, Parnerstadt, - Besuch im Jakob-Böhme-Haus und dem Dom Kultury
Nikolaiturm in Görlitz

 

Sehenswertes (Auswahl)

Landskrone - Hausberg von GörlitzLandskrone - Hausberg von Görlitz
Schlesische Museum GörlitzSchlesisches Museum Görlitz
Museum GoerlitzKulturhistorisches Museum Görlitz
Neisseland

 

 

Tourist-Information
Obertmarkt 32
02826 Görlitz
Tel.: 03581/47570
Internet

 

Veranstaltungen

16. Europamarathon am 02.06.19
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150 Jahre Landskron
Braufest der Sinne
14.06.-16.06.19
xxx
21. Schlesischer Tippelmarkt
20.07.-21.07.2019


Aus der Geschichte

In einer Urkunde des deutschen Königs Heinrich IV. wird erstmalig 1071 das Dorf Goreliz als Geschenk an den Meißner Bischof erwähnt. Aber schon 1076 verpfändeten dieser es an den böhmischen Herzog. 1089 war es Reichslehen Böhmens, da die Bischöfe es nicht auslösten. Herzog Soběslav I. ließ bis 1131 die Burg Yzcorelik ausbauen. Im 12. Jh. entwickelte sich im Schutz der Burg aus dem Dorf eine Kaufmannssiedlung an der hier verlaufenden Via Regia. weiterlesen

TourMedia, Siedlerweg 5, 01809 Heidenau

03529 511954


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