Gemeinde Olbersdorf

Olbersdorfer See

Olbersdorf ist eine Gemeinde südwestlich von Zittau am Fuß des im Zittauer Gebirge im Landkreis Görlitz. Das ehemalige Waldhufendorf grenzt im Norden an die Stadt Zittau und liegt im Tal des Goldbaches und befindet sich der Olbersdorfer See. Heute ist Olbersdorf Verwaltungssitz der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft mit Bertsdorf-Hörnitz, Jonsdorf und Oybin.

Sehenswertes

  • Freizeit-Oase: Olbersdorfer See:
    Er ist ein Tagebaurestloch von ca. 40m Tiefe und den Abmessungen 4,5 mal 6 km. Von 1908 bis 1991 wurden hier insgesamt 21,5 Millionen Tonnen Kohle gefördert. 1991 begann man mit dem Rückbau und der Sanierung und von 1996 bis 1999 wurde das Tagebaurestloch geflutet. Heute ist hier ein Erholungsgebiet und ein Standort für Sportgroßveranstaltungen wie die Olbersdorfer-See-Challange und für Triathlon Wettbewerben.
  • Schmetterlingshaus in Jonsdorf
    Über 200 Schmetterlinge verschiedener Arten können in einer großen Freiflughalle betrachtet werden. Weiterhin können Reptilien, Schlangen und Spinnen beobachtet werden. geöffnet täglich 10.00 - 18.00 Uhr
  • Schloss Althörnitz mit Schlosspark (heute Hotel)
  • Barockkirche in Bertsdorf
  • Kokosweberei Hilger
  • Olbersdorfer Skulpturenpark
  • Breiteberg mit Aussichtsturm in der Nähe
  • Querxhöhle und der Aussichtspunkt Koitsche.

Bertsdorf-Hörnitz wurde in den letzten Jahren mehrfach als Schönstes Dorf und für die Dorferneuerung ausgezeichnet.

Schloss Althoenitz

 

Gemeindeverwaltung Olbersdorf
Obere Viebig 2a11
02785 Olbersdorf
Tel.: 03583 69850
Internet

 

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Aus der Geschichte

1319 wurde Olbersdorf erstmals urkundlich erwähnt. 1343 und 1362 gab es durch kriegerische Auseinandersetzungen Schäden im Dorf. 1420 und 1424 verwüsteten es die Hussiten.
Olbersdorf wurde im Dreißigjährigen Krieg, im Nordischen Krieg, den Schlesischen Kriegen, dem Siebenjährigen Krieg und den Napoleonischen Kriegen jedesmal durch seine Nachbarschaft zur Fernstraße Zittau-Prag über den Lückendorfer Pass stark betroffen. Seit der Mitte des 18. Jh. erfolgte der Abbau Braunkohle. Mit der Erweiterung des Tagebaues in den 1980-ziger Jahren verfiel das Niederdorf. Olbersdorfer und Zittauer Einwohner wurden ins Oberdorf umgesiedelt.

Bertsdorf entstand im 13. h., die Ersterwähnung war 1352 als Zittauer Ratsdorf. Mit dem Oberlausitzer Pönfall kam das Dorf an einen adligen Besitzer, konnte aber 1586 zurückgekauft werden. Am Dorfbach arbeiteten drei Mühlen. Ab dem 17.Jh. entwickelte sich in Bertsdorf die Leinenweberei. Die über 150 Weber arbeiteten mit ihren Gesellen und Familienmitgliedern für Faktoren aus Großschönau. Steuern und Hand- und Spanndienste mussten sie an den Zittauer Rat leisten. Bertsdorf blieb bis zur Aufhebung der Fronlasten im 19. Jh. ein Zittauer Ratsdorf. Außer Kleinbetrieben entwickelte sich im Dorf keine Industrie.
Die Ortsteile Althörnitz und Neuhörnitz entstanden aus Rittersitzen im 14. und 16. Jh. Im Jahr 1994 schlossen sich die Gemeinden Bertsdorf und Hörnitz zusammen.


Weitere Informationen

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03529 511954


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