Bergstadt Freiberg im Erzgebirge

Bergstadt Freiberg

Bergstadt Freiberg ist das Zentrum des Landkreises Mittelsachsen zwischen Dresden und Chemnitz und liegt an der nördlichen Abdachung des Osterzgebirges . Die meisten Stadtgebiete sind westlich der Freiberger Mulde in einer Rodungslandschaft, die 800 Jahre vom Bergbau und von der Metallverhüttung geprägt wurde. Der historische Stadtkern von Freiberg steht unter Denkmalschutz.
In den letzten drei Jahrzehnten fand ein Strukturwandel zur Hochtechnologie, der Halbleiterfertigung und Solarindustrie statt.

Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Bergwerk FreibergBesucherbergwerk "Reiche Zeche"
Bergbaumuseum FreibergStadt- und Bergbaumuseum
Freiberger DomFreiberger Dom
Mineralienausstellung terra mineraliaSchloss Freudenstein

Bergakademie Freiberg
Hauptgebäude der weltältesten Montanuniversität

Technische Universität Bergakademie

Die Bergakademie Freiberg wurde 1765 durch Prinz Xaver von Sachsen als Kurfürstlich-Sächsische Bergakademie zu Freiberg gegründet. Die Planung und Leitung verantworteten der sächsische Oberbergrat Friedrich Wilhelm von Oppel und der spätere preußische Minister Friedrich Anton von Heynitz.

Diese Gründung war erforderlich, da Sachsen nach dem Siebenjährigen Krieg das Land wieder aufbauen musste und Reparationen zu zahlen hatte. Dazu war ein Aufschwung auch im Bergbau dringend notwendig.

Die Bergakademie ist die älteste noch bestehende montanwissenschaftliche Bildungseinrichtung der Welt. Sie konzentriert sich als Ressourcenuniversität auf eine umfassende Rohstoffsicherung. Die Hauptforschungsbereiche sind Geo, Material, Energie und Umwelt. Zwei chemische Elemente, das Indium und Germanium, wurden von Freiberger Wissenschaftlern entdeckt.

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Aus der Stadtgeschichte von Freiberg

Um 1156 und 1162 begann unter Markgraf Otto dem Reichen die Besiedlung und die Rodung des Waldes. Das erste Waldhufendorf an der Freiberger Mulde war Christiansdorf. Als um 1168/70 reiche silberhaltige Bleierze entdeckt wurden, entstanden innerhalb weniger Jahre mehrere Siedlungen und nach Zusammenschluss die Stadt Freiberg. In wenigen Jahrzehnten wurde sie so groß wie Leipzig. Das entstehende Freiberger Revier erreichte eine Ausdehnung von ca. 1400 km² über die sich die Ganglagerstätten von Edelmetallen und Buntmetallen erstreckten.

Um 1170/80 wurde die markgräfliche Burg errichtet, um die Ansprüche der Markgrafen an dem Bergbau zu sichern. Das Waldland um die Fundorte war an das Kloster Altzella verlehnt und wurde sofort durch Tausch an den Markgrafen Otto dem Reichen zurückübertragen. Der Name „Freiberg“ ist erstmals 1201 belegt. In den 1220er Jahren entstand die Ratsverfassung, die erste in einer markmeißnischen Stadt.

Bildergalerie

TourMedia, Siedlerweg 5, 01809 Heidenau

03529 511954


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