Ortsteile der Stadt Altenberg

Ortsteile vom Kurort Altenberg

Zur Stadt Altenberg gehören 17 Ortsteile und mit Geising, Bärenstein und Lauenstein drei Stadtteile. Einige Ortsteile liegen im Weißeritztal, weitere sind im Müglitztal auf etwa 400 bis 500 m Höhe. Der Ortsteil Zinnwald-Georgenfeld an der Grenze zu Tschechien befindet sich auf über 800 m Höhe.


Bärenstein

... liegt im oberen Müglitztal (400-662 m über NN) und ist mit seinem markanten Schloss eine der ältesten Siedlungen im Osterzgebirge. Über die Müglitztalstraße ist der Ort mit Altenberg und Lauenstein und talwärts mit Heidenau verbunden und ist Haltepunkt der Müglitztalbahn.

1890 erfolgt die Eröffnung der Müglitztalbahn.
1897, 1927 und 1957 wüten starke Hochwasser im Müglitztal.
Den Titel „Staatlich anerkannter Erholungsort“ erhielt die Stadt Bärenstein im Jahre 1964.

Das Schloss (heute Privatbesitz), die Kirche, der Markt mit dem alten Rat- und Brauhaus in der Mitte des Platzes und die 1734 errichtete älteste originale Post-Distanzsäule Sachsens stehen unter Denkmalschutz.

Baerenstein

Höhenluftkurort Bärenfels


Bärenfels

... liegt zwischen Spitzberg (750m) und Hofehübel (740m), oberhalb des Tales der Roten Weißeritz ca. 12 km südlich der Kreisstadt Dippoldiswalde und ist von ausgedehnten Wäldern und Gebirgswiesen umgeben. Er entstand aus einem Waldarbeiterdorf um 1500. Ende des 19. Jh's entwickelte sich der Ort zum heilklimatischen Erholungsort. 1930 verlieh die sächsische Landesregierung Bärenfels den Titel "Höhenluftkurort". Von Bärenfels aus ist Altenberg, Schellerhau, Schmiedeberg und die Stadt Dippoldiswalde gut zu erreichen.


Kurort Oberbärenburg

... liegt oberhalb des Weißeritztales bei Kipsdorf in 750 m Höhenlage. Vom Wald umschlossen, präsentiert er sich als Ort der erholsamen Ruhe ohne Durchgangsverkehr. Die reine, klare Luft bildet die Grundlage für ein anregendes und doch mildes Höhenklima. Gut ausgeschilderte Wanderwege und Langlaufloipen laden zum Verweilen ein.

In unmittelbarer Nähe des Kur- und Konzertplatzes steht ein 14 Meter hoher Aussichtsturm, eine aus Fichtenholz, verzinktem Stahl und Edelstahl bestehende Konstruktion. An klaren Tagen reicht die Aussicht bis in das Elbtal nach Dresden, in die Sächsische Schweiz und weit über das Osterzgebirgsvorland hinaus.

Kurort Oberbärenburg

Schellerhau im Osterzgebirge


Schellerhau

... eine Waldhufen-Streusiedlung von 4,5 km Länge am Nordhang des Erzgebirges auf der Höhe von 650 -800 m, nordwestlich von Altenberg. Der erste Nachweis geht auf 1534 zurück. Der Grundherr Magnus von Bernstein auf Bärnstein beauftragte Hans Schelle als Erblehnrichter eine Siedlung an der Silberstraße von Freiberg zu gründen. In der Umgebung wurde Zinnerz geschürft. Die hauptsächliche Wirtschaft waren Holzeinschlag und Köhlerei. 1561 erfolgte der Bau einer Holzkirche und im 18. Jh. erhielt sie einen steinernen Turm.

1906 wurde auf rund 1,5 ha ein botanischer Garten mit Pflanzen des Erzgebirges und der alpinen Mittel- und Hochgebirge Europas, Nordamerikas, Asiens und aus dem Kaukasus eingerichtet.


Zinnwald-Georgenfeld

... liegt auf der Kammfläche des Osterzgebirges in 780 – 880 m Höhe. Es herrscht ein ausgesprochen raues, kühles und nasses Klima vor. Schnee liegt etwa 130 Tage im Jahr. Die Jahresmitteltemperatur erreicht nur Werte um 4,1 °C.

Zinnwald entstand aus mehreren bergmännischen Siedlungen um 1378, als Bergleute aus Krupka weitere Fundstätten des Zinnerzes suchten. Es gab über 6 Gruben. Ab ca. 1544 wurde Torf gestochen.
1728 und 1731 siedelten sich hier mehrere protestantische Exilanten aus Böhmen an und Georgenfeld entstand. Um 1900 blühte der Bergbau durch die Suche nach Wolfram für die Stahlveredlung noch einmal auf.

1950 erfolgte der Zusammenschluss von Zinnwald und Georgenfeld und 1994 wurde der Ort in Altenberg eingemeindet.

Georgenfelder Moor

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TourMedia, Siedlerweg 5, 01809 Heidenau

03529 511954


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