Ortsteile von Stolpen

Ortsteile von Stolpen

Langenwolmsdorf

... zum Königreich Böhmen gehörend, wie die Oberlausitzer Grenzurkunde von 1223 belegt, trug die Ortschaft den ursprünglichen Namen Volueramesdorf (1232). Erst 1559 wurde der Ort kursächsisch. Langenwolmsdorf ist ein Waldhufen- und Reihendorf, erstreckt sich ca. 7 km längs des Dorfbaches und besitzt eine einschiffige Kirche.

Im Ort befindet sich in zwei sehr schönen 3-Seitenhöfen eine riesige Weihnachts- und Osterausstellung - das RATAGS-Kunsthandwerkshaus. Auf einer Fläche von 20.000 qm Erlebniswelt sind Schauwerkstatt, Bastelshop, Geschenkescheune, Tiergarten, Spielplatz und Kreativ-Floristik.

Kunsthandwerker

Heeselicht

... wurde erstmals 1378 als "Heselich" erwähnt ("Siedlung am Haselgebüsch"). Der kleinste zu Stolpen gehörende Ortsteil breitet sich als Quellreihendorf mit Waldhufenflur rings um eine flache Talmulde auf einer Fläche von 363 ha aus.
Durch das Dorf führt die Napoleonstraße, die 1813 auf Veranlassung des Kaisers Napoleon gebaut wurde. In der Nähe liegen das Polenztal mit seinen berühmten Märzenbecherwiesen und die Heeselichtmühle, eine beliebte Ausflugsgaststätte.

Helmsdorf

... wurde 1247 als Helewigesdorf und die St.-Katharinen-Kirche in Oberhelmsdorf 1473 zum ersten Mal benannt. Die darin enthaltene Orgel von Wilhelm Leberecht Herbrig von 1848 wurde nach einem Brand im Jahr 1969 nach Langenhennersdorf abgegeben.
In Helmsdorf kann man eine über 600 Jahre alte Stileiche am früheren Katharinenteich bewundern. Der Wesenitz-Wanderweg verläuft direkt durch den Ort.

Lauterbach

.... ein Waldhufendorf liegt nordöstlich von Stolpen und befindet sich an der Grenzregion zwischen dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und dem Landkreis Bautzen. Im Ort befindet sich eine Ostersäule, welche 1584 errichtet wurde. Der Gottlöber Berg mit seinen 381,6 Metern lädt zu einem kleinen Ausflug mit Ausblick ein.

Der kleine Ort Rennersdorf-Neudörfel liegt nordwestlich von Stolpen in einer breiten Wiesenaue des Wesenitztales und wurde 1411 als Reynhartsdorff erwähnt. 1559 geht der Ort ins Kurfürstentum Sachsen über. Früher befand sich im Vorwerk des Ortes eine Hauptzuchtstelle für spanische Merinoschafe.


Weitere Informationen

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TourMedia, Siedlerweg 5, 01809 Heidenau

03529 511954


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