Gemeinde Reinhardtsdorf-Schöna

Gemeinde Gohrisch in der Sächsischen Schweiz

Gemeinde Reinhardtsdorf-Schöna mit Kleingießhübel in der Sächsischen Schweiz befindet sich auf der Ebenheit südlich von Bad Schandau auf der linken Elbseite. An der Grenze zur Tschechischen Republik liegt der Ortsteil Schöna. Die älteste Schreibweise ist Schonaw, bezieht sich auf "schöne Aue" - ein wasserreiches Wiesenland.
Reinhardtsdorf wurde 1368 in einer Urkunde erwähnt. Es ist anzunehmen, dass das Dorf schon um 1200 entstanden ist. Mit der Ersterwähnung des Ortes ist auch ein erster Kirchenbau nachgewiesen.

Kleingießhübel liegt am Fuße des Kleinen Zschirnsteins. Die erste urkundliche Erwähnung gibt es um 1379 als "Gizobel". Der Ortsname geht auf eine alte Gießhütte zurück. Heute ist Kleingießhübel ein beliebter Urlaubsort. Verkehrsmäßig ist der Ort über die Krippentalstraße von Bad Schandau OT Krippen oder über Cunnersdorf bei Königstein zu erreichen.

Sehenswürdigkeiten und Ausflüge

Historische Dorfkirche:
Die Kirche im Barockstik in Reinhardtsdorf wurde erstmalig 1368 erwähnt und sie war lange Zeit das kirchliche Zentrum der Ebenheit. Ein Kirchenumbau erfolgte 1523.
Sie besitzt einen geschnitzten Flügelaltar aus dem Jahre 1521 und eine farbenprächtige hölzerne Kanzel von 1615.

Heimatstube in Schöna:
In dem vom Heimatverein eingerichtete Dorfmuseum im Umgebindehaus am Dorfplatz wird die Lebensweise der einfachen Leute aus dem Dorf in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg dargestellt. Außerdem gibt es Informationen über den Sandstein und die Steinbrecherei in der Sächsischen Schweiz.

Zum Wolfsberg:
In Reinhardtsdorf an den "Drei Fichten" beginnt der Dr. Jacobi-Weg und führt bis zum Prölitzschbach. Auf dem Mühlweg geht es hinauf zum Wolfsberg. Vom Berg hat der Wanderer einen sehr schönen Blick auf die Schrammsteinkette und auf das Böhmische Mittelgebirge. Auf dem Caspar-David-Friedrich-Weg wird der Ausgangspunkt der Wanderung wieder erreicht.

Kaiserkrone
Kaiserkrone und Zirkelstein
Zschirnstein 300
Großer Zschirnstein
6. Etappe Malerweg
6. Etappe Malerweg

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Touristinformation
Waldbadstraße 52d/e
01814 Reinhardtsdorf
Tel. 035028 80737
Fax 035028 80434
Internet

Tag des Umgebindehauses

26.05.2019

Heimathaus in Schöna
Maienhof Kleingießhübel

29. Große Kirmes

13.09. 15.09.2019

in Reinhardtsdorf


Geeignete Wanderkarten und Wanderführer

Malerweg 235
Auf dem Malerweg
20,90 €
Muehlenbuch2 235
Mühlen linkselbig
25,90 €
WK saechs. schweiz 235
Sächsische Schweiz
7,80 €
Wanderkarte Nationalpark Sächsische Schweiz
NP Sächsische Schweiz
6,90 €

Aus der Geschichte

Die erste Erwähnung von Schöna stammt aus dem Jahr 1379 und der Ort befand sich zu dieser Zeit in böhmischem Besitz. Ab 1406 gehörte das Gebiet dem Markgrafen von Meißen. Die Dorfbewohner arbeiteten in der Landwirtschaft, später in den Steinbrüchen an der Elbe, bei der Schifffahrt und als Flößer. Bekannt wurden die Teichsteinbrüche an der Elbe. Seine Steine wurden vor allem für den Bau von Brücken und Bahnanlagen verwendet. Nach dem Eisenbahnbau der Bahnstrecke Dresden-Prag 1845- 1851 im Elbtal wurden die meisten auf der linken Elbseite im Tal befindlichen Steinbrüche eingestellt. Schöna besaß einst vier Mühlen, um das zahlreich vorhandene Holz aus den umgebenen Wäldern zu verarbeiten.

Heute erinnern nur noch bewachsene Gruben und Halden am Fuße des Großen Zschirnsteins an den Abbau und Verhüttung des Brauneisens in Kleingießhübel. Der Waldreichtum prägte die Wirtschaft des kleinen Dorfes. Nachgewiesen ist auch die Pechsiederei. Der Fahrweg, „Alte Teplitzer Straße“, ging über Kleingießhübel zum Böhmischen Tor und nach Maxdorf (Maxičky). Später gingen die Bewohner zur Feld- und Viehwirtschaft über.

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TourMedia, Siedlerweg 5, 01809 Heidenau

03529 511954


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