Ortsteile der Stadt Hohnstein

Orte um Hohnstein

Hohnstein und seine Ortsteile liegen auf der Lausitzer Überschiebung der Grenze zwischen dem Elbsandstein und dem Lausitzer Granit bzw. nördlich davon. Am 1. Januar 1994 wurden die umliegenden Gemeinden in die Stadt Hohnstein in der Sächsischen Schweiz eingemeindet.

Rathewalde

... liegt im Tal des Grünbaches oberhalb des Amselgrundes. Hohnstein befindet sich 2 km östlich entfernt und ist durch das Polenztal getrennt. Die Ortsflur liegt auf einer Randebenheit des Elbtales. Die Hanglagen im Süden und Westen sind bewaldet. Sie gehören zum Nationalpark Sächsische Schweiz.

Rathewalde erscheint erst 1501 als Ratinwalt auf einer Urkunde. Erbgericht, Lindenhof und Hutenhof zeugen von den reichen alten Bauernfamilien.

Vom Ort führt ein Fußweg zum Felsengebiet Bastei. Der Weg durch den Amselgrund ist die kürzeste Verbindung zum Kurort Rathen und an die Elbe.

Weitere Wanderziele sind die Schwedenlöcher, der Steinerne Tisch, die Rathewalder Höhe mit Denkmal und dem Hohburkersdorfer Rundblick. Wegen der historischen Begebenheit von 1813 ist der Aussichtspunkt auch unter „Napoleonlinde“ bekannt. Rathewalde besitzt ein Freibad.

Die Straße „Zum Amselgrund“ bildet den Rathewalder Dorfkern. Östlich vom Dorf ist die Ziegenrückenstraße (Kaiserstraße), die als Staatsstraße 163 von Hohburkersdorf nach Waltersdorf führt.

Die Straßenanbindung nach Lohmen, Pirna und nach Hohnstein ist die S 165. Über sie führt die Buslinie der OVPS.

Zur Gemeinde Rathewalde gehörten Hohburkersdorf und Zeschnig.

Zeschnig

... ist ein als Rundling angelegter kleiner Ort. 1359 wurde Czesnik erstmals genannt,  als wüstes Dorf 1445 bezeichnet und 1468 als Dorf im Bestandsverzeichnis der Pflege Hohnstein aufgeführt.
Terrassenförmige Hügel im Wald erinnern an eine ehemalige Bergwerkstätigkeit.

Die Himmelschlüsselwiese von Zeschnig ist als Flächennaturdenkmal ausgewiesen. Hier gibt es auch seltene Tiere, wie den Feuersalamander.
Die "Hocksteinschänke" gehört zu Zeschnig. Hier sind neben dem Wanderparkplatz Hockstein die Anlagen der Kalkbrennerei und die Reste einer Ziegelei tief im Wald verborgen.

Hohburkersdorf

... ist ein Waldhufendorf und liegt zwischen den LG Sächsische Schweiz und Oberes Polenztal–Hohes Birkigt im Nordosten des LK Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Der Ort wurde 1445 zugehörig zur Pflege Hohnstein erstmalig genannt.
Die Ortslage Hohburkersdorf befindet sich am Goldflüsschen, einem steilen Seitental der Polenz. Im Oberdorf gibt es eine landschaftlich reizvolle Teichkette.
Höchste Erhebung ist der Hohburkersdorfer Rundblick südlich des Ortes mit 398 Metern. Er hat ein imposantes Panorama bis zum Osterzgebirge, dem Böhmischen Mittelgebirge, dem Zittauer Gebirge sowie im Norden nach Stolpen.

Ein großer Teil der 255 Hektar umfassenden Flur dient landwirtschaftlichen Zwecken.
Durch Hohburkersdorf führt die Kaiserstraße (S 165), welche ab 1933 als Teil der einstigen Rennstrecke Deutschlandring wurde. Hohburkersdorf und Zeschnig sind an die Buslinie 236 der OVPS angeschlossen.