Stadt Hohnstein über dem Polenztal

Stadt Hohnstein

 

Stadt Hohnstein liegt am Rande des Nationalparks "Sächsische Schweiz" und erhebt sich über dem Polenztal.
Prägend für die Stadt sind seine Burg, die Felsen, die sich bis in die Stadt hineinziehen und die sechs Täler in der Umgebung - Amselgrund, Tiefer Grund, Sebnitztal, Schwarzbachtal sowie Kohllichtgraben.

Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Rathaus:
Es ist das älteste (über 300 Jahre) und zugleich schönste Fachwerkhaus. Vor seinem Umbau 1917 wurde es als Brau- und Wohnhaus genutzt.

Barockkirche:
Erste Erwähnung war 1381. Nach dem Stadtbrand 1724 wurde sie unter Leitung von George Bähr, Baumeister der Dresdner Frauenkirche, wiederaufgebaut.

Marktplatz:
Er führt schräg zur Burg hinauf. Das tiefstgelegene Grundstück liegt 282 m und das höchstgelegene Grundstück bei 340 m NN.

Wanderungen im Hohnsteiner 6-Tälerland

Polenztal

Polenztal

Polenztal ist für seine im Frühjahr blühenden Märzenbecherwiesen bekannt.

Burg Hohnstein

Burg Hohnstein

Burg Hohnstein erhebt sich auf einem Felsen, der nach drei Seiten steil ins Polenztal abfällt.

 Handpuppenspiel

Kaspar kl

TraditionsstätteTraditionsstätte
Beliebtes Ausflugszielen für Familie

 

Touristinformation Hohnstein, Rathausstr. 9, 01848 Hohnstein, Touristinformation Hohnstein


Aus der Geschichte von Hohnstein

Die Stadt Hohnstein entstand um 1300 und wurde 1444 erstmals urkundlich als Stadt erwähnt. Ihre Burg, in deren Schutz sie stand, ist bereits seit 1333 bekannt. 1724 brannte ein großer Teil der Stadt ab und deshalb prägen Fachwerkhäuser des 18. und 19. Jh. das Stadtbild.

Napoleon in Hohnstein

Nach der Niederlage 1812 in Russland überschritt Napoleon im Mai 1813 mit seiner Armee die sächsische Grenze. Im August 1813 verbündete sich Österreich mit Preußen und Russland. Das sächsisch böhmische Grenzgebiet wurde Aufmarsch- und Durchzugsgebiet gewaltiger Truppenmassen sowie Schauplatz erbitterter Kämpfe. Hohnstein war zur Sicherung der Verbindung nach Böhmen wichtig.

Nach über 200 Jahren erinnern zahlreiche Namen an das Schicksalsjahr in dieser Region. Südöstlich von Hohnstein erhebt sich eine Höhe, der Schanzberg, auf dessen Gipfel ein kleines Wäldchen wächst. Wandert man zu der Höhe, erkennt man eine Hinweistafel, welche an das Jahr 1813 erinnert. Es ist die einzige Stelle, wo die Schanze noch zu erkennen ist. Die Napoleonschanze war eine Feldbefestigung des militärischen Deckungssystems der Franzosen um die Kaiserstraße zu sichern.
Vom Wartenberg über den Ziegenrücken, vorbei am Lilienstein, verlief die Kaiserstraße, von Waltersdorf kommend, in das Elbtal. Am Liliensteinmassiv gibt es den Franzosenborn, der die französische Besatzung der Befestigungen mit gutem Trinkwasser versorgte. Um den Elbübergang am Königstein zu ermöglichen, ließ Napoleon zwei Schiffsbrücken bauen und schuf damit eine Verbindung zur Passstraße nach Böhmen, die eine schnelle Truppenverschiebung erlaubte. Auf der Straße marschierte das Armeekorps Vandamme am 26. August 1813 zur Schlacht bei Krietzschwitz.