Gemeinde Gohrisch

Gemeinde Gohrisch in der Sächsischen SchweizBlick auf Papstdorf

Gemeinde Gohrisch liegt im linkselbigen Gebiet der Sächsischen Schweiz zwischen Königstein und Bad Schandau auf einer wettergeschützten Hochebene und besteht aus dem Kurort Gohrisch sowie sechs Ortsteilen, welche staatlich anerkannte Erholungsorte sind.
Zahlreiche Steine, auch Tafelberge genannt, wie Gohrisch, Papststein, Kleinhennersdorfer Stein, Lasensteine und Katzstein befinden sich in unmittelbarer Nähe und sind bei den Wanderern und Kletterern sehr beliebt. Vom oberen Felsplatou gibt es sehr schöne Aussichten zu weiteren Tafelbergen wie Pfaffenstein und Königstein mit seiner Festung sowie der Lilienstein auf der anderen Elbseite.

Kurort Gohrisch

.... liegt am Fuße des Felsens Gohrisch in einer waldreichen Region. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1437 als "Gorusch", 1438 Gorisch genannt. Der Name leitet sich von dem altslawischen Wort gora = Berg her. Im 18. Jh. versorgten die Dorfbewohner die Stadt Königstein mit Holz. Die Jagd und die Wildgehege spielten für die Einwohner ebenfalls eine wichtige Rolle.
Die klimatisch ausgeglichene Lage auf der Hochebene links der Elbe begünstigte seine Entwicklung zum beliebten Luftkurort". Hier gibt es drei Hotels, mehrere Gaststätten mit Pension, zahlreiche Ferienwohnungen und ein Campingplatz. Verkehrsmäßig ist der Kurort Gohrisch von Königstein und von Bad Schandau aus zu erreichen.

Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Klima-Terrain-Wegenetz:
Die in drei Leistungskategorien gestaffelt 7 Klimaterrainwege haben eine Länge von ca 36 km. Die klimatisch ausgeglichene Lage auf der Hochebene links der Elbe begünstigte die Entwicklung zum beliebten Luftkurort". Schon 1875 erfolgte die Einstufung als "hervorragend" und 1936 die Ernennung für die amtliche Ortsbezeichnung "Kurort".

Freilichtbühne im Kurort Gohrisch:
Jährlich finden Konzerte des Internationalen Schostakowitsch-Festival statt. Dimitri Schostakowitsch, der 1960 in Gohrisch im Regierungsgästehaus wohnte, komponierte hier sein achtes Streichquartett (c-Moll op. 110).

Höhlen am Kleinhennersdorfer Stein
Die größte Höhle am Kleinhennersdorfer Stein ist die Lichterhöhle. Sie ist 20 m lang und 15 m breit und diente zur Sandsteingewinnung. Die benachbarte Höhle, die Sand-Hampel-Höhle, wurde nach dem Königsteiner Friedrich Herrmann Hempel benannt, der mit dem Sandabbau begonnen hatte.


Tafelberge Gohrisch und Papststein
Tafelberge um Gohrisch

Tafelberg Pfaffenstein
Tafelberg Pfaffenstein

Schoena
6. Etappe Malerweg

 

Touristinformation
Neue Hauptstr. 116 b 1, 01824 Gohrisch
Tel. 49 035021 66166
Internet

Wanderführer Königstein, Gohrisch, Bielatal
Königstein, Gohrisch, Bielatal
5,90 €

 

Papstdorf ist ein Reihendorf mit Waldhufenfluren. Die erste Erwähnung fand der Ort als Bogansdorff 1371.
Die spätbarocke Kirche, 1787 eingeweiht, besitzt einen markanten Turm, welcher "zur besseren Ansicht und Zierde" an die Ostseite der Kirche gestellt wurde. Im saalartigen Kircheninneren gibt es jährlich im Rahmen des Sächsischen Musikfestivals "Sandstein und Musik" Veranstaltungen.Im Wald südöstlich von Papstdorf befindet sich das Kinder- und Jugenddorf „ERNA“.
Verkehrsmäßig ist der Ort Papstdorf von Königstein und von Bad Schandau aus zu erreichen.

Cunnersdorf ist ein lang gestrecktes Reihendorf mit Waldhufenflur. Die Forstwirtschaft prägte Jahrhunderte das Dorf. 1569 wurde erstmalig ein Oberforstmeister genannt. Das heutige Staatsforstrevier geht auf ein Kurfürstliches Forst- und Jagdrevier zurück, deren Verwaltung bis 1873 im Friesenhof neben dem Erbgericht war. Der Haupterwerb der Bewohner von Cunnersdorf war die Waldwirtschaft, es wurden mehrere Brettmühlen betrieben und das letzte Sägewerk schloss in den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Es wurde hier auch Holz über den Cunnersdorfer Bach und die Biela zur Elbe geflößt. Waldbad in Cunnersdorf mit einer Rutsche, Kinderbecken und Mini-Kegelbahn
Cunnersdorf ist über die Bielatalstraße von Königstein aus zu erreichen. Straßenanbindungen gibt es auch nach Kleingießhübel, Pfaffendorf und Papstdorf.

Kleinhennersdorf liegt mit seinen schönen Häusern, liebevoll gepflegten Gärten und sauberen Straßen in einer Talmulde. Eine erste Erwähnung gibt es 1439 als "Wyndisch Heynersdorff". Das slawische Wort "wendisch" wurde mit dem Namen des fränkischen Lokators Heinrich oder Heiner verbunden. Es wird angenommen, dass ursprünglich Wenden den Ort besiedelt haben.
Höhlen des Kleinhennersdorfer Steins, die auf der Südseite des Felsmassivs liegen, sind von Interesse, z.B. die Lichterhöhle.

 


Gasthäuser und Restaurants um Gohrisch (Auswahl)

Parkhotel Margaretenhof in Gohrisch
Parkhotel Margaretenhof

01824 Gohrisch
Pfaffendorfer Str. 89
Waldparkhotel in Gohrisch
Waldparkhotel

01824 Gohrisch
Königsteiner Str. 14
Annas Gasthof in Gohrisch
Annas Gasthof

01824 Gohrisch
Neue Hauptstr. 118
Waldgasthaus Liethenmühle
Waldgasthaus Liethenmühle

01824 Gohrisch
OT Kleinhennersdorf


Wanderliteratur

Wanderführer Vordere Sächsische Schweiz
WF Vordere Sächs. Schweiz
StiegenfuehrerStiegenführer
Kletterführer Gebiet der Steine - Erzgebirgsgrenzgebiet
KF Gebiet der Steine - Erzgebirgsgrenzgebiet
Wanderkarte Königstein und TafelbergeKönigstein, Tafelberge
Wanderkarte Pirna KoenigsteinPirna, Königstein
Wanderkarte Vordere Sächsische SchweizVordere Sächs. Schweiz

TourMedia, Siedlerweg 5, 01809 Heidenau

03529 511954



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