Freital im Elbland

Freital

Freital ist eine Große Kreisstadt südwestlich von Dresden im sächsischen Elbland. Das Stadtgebiet erstreckt sich auf einer Fläche von 40,45 km². Heute wohnen hier ca. 39.000 Einwohner. Freital liegt im Döhlener Becken, das von der vereinigten Weißeritz durchflossen wird. Markanter Aussichtspunkt über der Stadt ist der Windberg.
Die Stadt Freital entstand 1921 durch die Vereinigung der Gemeinden Deuben, Döhlen und Potschappel. Diese Dörfer hatten sich im Zuge der Industrialisierung stark vergrößert und waren zusammengewachsen. Bis 2011 kamen zwölf weitere Stadtteile hinzu. Die wichtigsten Ortsteile sind neben den Gründungsdörfern Zauckerode, Birkigt, Burgk und Hainsberg.
Von 1952-1994 war die Stadt Zentrum des gleichnamigen Kreises, danach kam sie zum Weißeritzkreis und 2008 zum Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Sehenswertes

  • Marienschacht mit Museum zum Kohle- und Uranbergbau. Die bis zum Schluss verwendete Technik ist im Hauptgebäude zu sehen.
  • Windberg (352 M) mit Windbergdenkmal, errichtet 1904 zu Ehren des sächsischen Königs Albert
  • Schloss Burgk am Fuß des Windbergs im Stadtteil Burgk, das eng mit dem Steinkohlenbergbau in der Region in Verbindung steht. Carl Friedrich August Dathe von Burgk erwarb das Schloss und führte von hier seine Freiherrlich von Burgker Steinkohlen- und Eisenhüttenwerke. Im Stadtteil Pesterwitz befindet sich mit dem Jochhöhschlösschen ein weiteres Schloss, das ebenfalls Carl Friedrich August Dathe von Burgk gehörte.
  • Besuch der Sächsischen Porzellan-Manufaktur Dresden GmbH an der Carl-Thieme-Straße mit Werksverkauf
  • Wanderung durch die Somsdorfer Klamm und anschließend auf dem Brüderweg zum Backofenfelsen - Wanderung durch den schönen Plauenschen Grund oder Rabenauer Grund mit ihrer Felslandschaft
  • Windbergbahn vom Plauenschen Grund hinauf nach Dresden-Gittersee. Die Bahn wurde 1856 als Hänichener Kohlenzweigbahn von der Albertsbahn AG zur Erschließung der umliegenden Steinkohlenschächte erbaut. Der Saisonstart erfolgt jeweils am ersten Sonnabend im Mai und der Höhepunkt des Veranstaltungsjahres ist das Gitterseer Bahnhofsfest am ersten Septemberwochenende.
  • Besichtigung der zwei Fördergerüste - montantechnische Denkmale mit einer Höhe von 28 Metern

Aus der Geschichte

Die schriftlich belegte Geschichte beginnt mit der Dresdner Urkunde von 1206, in der Adlige erscheinen, die sich nach Potschappel, Döhlen und Wurgwitz nennen. Potschappler Adel wird erst wieder 1309 genannt, während 1228 ein Arnold „de Zukerade“ erwähnt wird. Diese Adelsgeschlechter dürften Vasallen der Dohnaer Burggrafen gewesen sein, da die Dresden betreffende Urkunde sich auf den Streit zwischen dem Meißner Bischof und den Burggrafen um die Dohnaer Burg Thorun, welche zwischen Potschappel und Pesterwitz zu lokalisieren ist, bezieht. Der Ortsteil Wurgwitz gehörte damals zum Lehen des Bischofs.

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