Ortschaften im Sächsischen Elbland

Hier im Elbtal stand die Wiege Sachsens. Aus der Mark Meißen wurde das Kurfürstentum Sachsen, später das Königreich und heute der Freistaat Sachsen. Das Kerngebiet war das Land um die Burg Meißen und später die Residenzstadt Dresden. Heute kann man von Pirna über Dresden bis Meißen von einem fast geschlossenen Siedlungsgebiet sprechen.

Aus der historischen Entwicklung heraus sind in Meißen, in Dresden sowie in den Städten Pirna, Nossen und Radebeul eine große Zahl von Kulturdenkmalen und Museen zu besichtigen. Die Landeshauptstadt vom Freistaat Sachsen Dresden wird oftmals als Ebflorenz bezeichnet. Dieser Vergleich mit Florenz bezieht sich einerseits auf die unzähligen Architekturdenkmäler aber auch auf die große Anzahl der hochrangigen Museen von Weltruf. Dresden zeugt vom Reichtum der sächsischen Fürsten aber auch vom Fleiß und handwerklichen Geschick der Bewohner.

Diesbar-Seußlitz

Diesbar-Seußlitz

Diesbar-Seußlitz ist Anfangsort der Sächsischen Weinstraße.

Stadt Heidenau

Heidenau

Heidenau im oberen Elbtal ist Ausgangspunkt für viele Ausflüge.

 

Stadt Nossen

Stadt und Schloss Nossen

Nossen liegt an der Freiberger Mulde im Landkreis Meißen.

 

Stadt Radebeul

Weinstadt Radebeul

Weinstadt Radebeul liegt an der "Sächsischen Weinstraße".

 

In kaum einer Gegend von Deutschland hat man eine solche Dichte von kulturellen Highlights und landschaftlicher Schönheiten wie in Dresden und seiner Umgebung.
Ein interessantes touristische Erlebnis in der Verbindung mit Naturerlebnis und gastronomischen Genuss ist der Sächsische Weinwanderweg von Pirna über Pillnitz, Dresden-Loschwitz, Radebeul, Meißen bis Diesbar-Seußlitz.

Das Jagdschloss Moritzburg, das Schloss Wackerbarth bei Radebeul, das Schloss Pillnitz mit Park und der Barockgarten Großsedlitz bei Heidenau sind beliebte Ziele. Die Sächsische Dampfschifffahrtsgesellschaft bietet sehenswerte Ausflüge elbaufwärts in die Sächsische Schweiz und elbabwärts bis nach Meißen und Dießbar-Seußlitz. Auch die Verbindung ins Osterzgebirge und in die Oberlausitz ist sehr günstig.

Das Elbtal ist ein sehr altes Siedlungsgebiet. Nachgewiesen sind Funde aus der Stein-, Bronze- und Eisenzeit. Als der deutsche König Heinrich I. die Mark Meißen eroberte, lebte hier der Slawenstamm der Nissaner. Neue Siedler kamen aus Franken, dem Main – und Rheingebiet und aus Flandern hinzu. Sie mischten sich mit den slawischen Bewohnern und Burgen, Dörfer und Städte entstanden.