Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek wurde 1691 als „Herzogliche Bibliothek“ von Herzog Wilhelm Ernst gegründet. Erst zum dreihundertjährigen Jubiläum 1991 erhielt sie den Namen der Herzogin Anna Amalia. Die gebildete Regentin war eine große Förderin der Literatur.

Berühmt ist der ovale, über drei Geschosse reichender Saal im Rokokostil. Die Bibliothek ist eine Forschungsbibliothek mit besonderem Schwerpunkt der deutschen Literatur von der Aufklärung bis zur Spätromantik. Sie gehört zum Ensemble „Klassisches Weimar“ des UNESCO – Welterbe.

Am Abend des 2. September 2004 brach im Dachstuhl des Hauptgebäudes ein Feuer aus. Während des Brandes wurden ca. 28.000 Bücher gerettet. 50.000 Bände sowie 35 Gemälde aus dem 16. bis 18. Jh. gingen vollständig verloren, rund 62.000 Bände wurden durch Feuer und Löschwasser zum Teil stark beschädigt. Den Schaden schätzte man auf 67 Mio. Euro. Zunächst erfolgte eine Sortierung der Bücher nach Schadensklassen und danach die Restaurierung. Daran beteiligten sich Fachleute aus 27 europäischen Werkstätten.

Anna Amalia Bibliothek in Weimar

Ein neues patentiertes Verfahren zur Buchrestaurierung wurde eigens entwickelt. Bis 2018 betrug die Investition in die Restaurierung ca. 18 Mill. Euro. Es konnte ein neues patentiertes Verfahren zur Buchrestaurierung eigens entwickelt werden. Der Abschluss ist für 2028 geplant und dafür weitere 9 Mill. Euro.

Allgemeine Öffnungszeiten
Di–So 9.30–18 Uhr | Mo geschlossen

Anna Amalia Bibliothek Rückseite
Anna Amalia Bibliothek

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