Adam-Ries-Museum

Adam-Ries-Museum in Annaberg-Buchholz

Adam Ries stammt aus Staffelstein in Franken. Nach dem Besuch einer Lateinschule in Zwickau war er in Erfurt tätig, wo er eine Rechenschule leitete, sowie zwei seiner Rechenbücher verfasste. 1522 zog es ihn in die junge Stadt Annaberg. In der Johannisgasse begründete er eine private Rechenschule. Das Haus beherbergt heute das Adam-Ries-Museum.

In der Annaberger St.-Annen-Kirche heiratete er 1525 Anna Leuber, Tochter des Freiberger Schlossermeisters Andreas Leuber. Er war neben seiner Lehrtätigkeit erst Rezessschreiber, später Zehntner für die Abrechnung der Bergwerke und die Gewinnabrechnung für den Kurfürsten.

1539 erwarb er die nach ihm benannte „Riesenburg“, ein Vorwerk außerhalb der Stadt. Sein letztes Buch erschien 1550.

Adam Ries starb 1559.

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