Frohnauer Hammer

Frohnauer Hammer

Das Technisches Museum „Frohnauer Hammer“ war ursprünglich eine Getreidemühle mit 4 Mahlgängen. Später wurde sie als Ölmühle genutzt. Um 1621 erfolgte der Umbau zu einem Hammerwerk. Kurfürst Johann Georg I. ließ sie zu einem Silberhammer umbauen. Nach Verkauf erfolgte die Nutzung als Kupferhammer (1632).

Nach dem Dreißigjährigen Krieges wurde sie zum Schaufelhammer umgebaut, um den wachsenden Eisenbedarf zu befriedigen. Er wurde ein wichtiger Zulieferer für den umliegenden Bergbau. Bis 1904 wurde hier geschmiedet.

Seit 1910 ist der Frohnauer Hammer in Frohnau, einem Ortsteil von Annaberg-Buchholz ein Museum und damit das älteste Schmiedemuseum in ganz Deutschland. Eine original erhaltene Hammerwerkstechnik aus der zweiten Hälfte des 17. Jh. ist hier vorhanden. Die drei Schwanzhämmer werden über ein oberschlächtiges Wasserrad angetrieben. Sie können eine Schlagkraft von bis zu 12 t entwickeln.

Früher wurden vor allem Werkzeuge für den Bergbau hergestellt und schöne Kunstschmiedearbeiten. Zum Rundgang gehört auch das 1697 erbaute Wohnhaus der Schmiedefamilie, wo das Spitzenklöppeln gezeigt wird.

Öffnungszeiten
täglich geöffnet 9.00 – 12.00 Uhr I 13.00 – 16.00 Uhr
Mai bis Oktober: geöffnet bis 16.30 Uhr
Schließtage: 25.12. und 01.01.

besondere Angebote
Schauschmieden des Hammerbundes jeden 2. Samstag im Monat 18.00 Uhr (nur auf Voranmeldung)

Adresse
Technisches Museum „Frohnauer Hammer“
Sehmatalstraße 3 I 09456 Annaberg-Buchholz / OT Frohnau I Tel. 03733 22000 I Fax 03733 671277

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TourMedia, Siedlerweg 5, 01809 Heidenau

03529 511954



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