Berge und Felsen im Erzgebirge

Das Erzgebirge ist ein Mittelgebirge in Sachsen und Böhmen. Nördlich des Gebirgskammes befindet sich die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Tschechien. Die höchsten Berge sind der Keilberg (Klínovec; 1244 m ü.NN) und der Fichtelberg (1215 m ü. NN). Die erzgebirgische Natur wurde seit der ersten Besiedlung im Mittelalter ab 1150 intensiv durch den Menschen in eine vielseitige Kulturlandschaft umgestaltet. Vorhandene Felsen sind die Greifensteine zwischen den Ortschaften Ehrenfriedersdorf und Geyer.

Fichtelberg bei Oberwiesenthal
Fichtelberg bei Oberwiesenthal
Museum am König Albert TurmSpiegelwald mit König Albert Turm
Kahleberg bei Altenberg
Kahleberg bei Altenberg
Auersberg bei Johanngeorgenstadt im Westerzgebirge
Auersberg bei Johanngeorgenstadt

 

Scheibenberg im WesterzgebirgeScheibenberg
Schwartenberg im ErzgebirgeSchwartenberg
Hirtstein im ErzgebirgeHirtstein
Greifensteine im ErzgebirgeGreifensteine

Täler, Flüsse und Moore im Erzgebirge

Zu Beginn der wirtschaftlichen Entwicklung des Erzgebirges stand die Nutzung der Wasserkraft. Die Verarbeitung des gefundenen Erzes, die Förderung des Wassers, die Förderung von Abraum und erzhaltigem Gestein erforderte technische Lösungen. Nur durch Menschenkraft oder mit Hilfe von Pferden ließen sich nicht die enormen notwendigen Kraftübertragungen erzielen. Verbrennungsmotoren, Dampfmaschinen und die Elektrizität gab es noch nicht.

Technische Lösung war in dieser Zeit die Nutzung der Wasserkraft. Bald entstanden hunderte von Mühlen an den Gebirgsbächen und Flüssen. Einerseits waren sie notwendig, um das Getreide zu mahlen, anderseits wurden sie genutzt, um den Holzreichtum zu Baumaterial und Grubenholz zu verarbeiten. Deshalb findet man viele Mühlen mit doppelter Funktion als Mahl- und Brettmühle.

Flöhatal
Im Flöhatal
Zschopautal
Im Zschopautal
Im Gimmlitztal
Im Gimmlitztal
Im Weißeritztal
Im Weißeritztal

Schwarzwassertal
Im NSG Schwarzbachtal
Freiberger Mulde
Freiberger Mulde
Müglitztal
Im Müglitztal
Gottleubatal
Im Gottleubatal

Georgenfelder HochmoorGeorgenfelder Hochmoor

Eine noch betriebsbereite Sägemühle ist die Herklotzmühle im Tal der Wilden Weißeritz zwischen Schönfeld und Rehefeld. Die Ölmühle in Pockau dient zur Herstellung von Öl aus Ölsaaten als Stampfmühle.
Das Gimmlitztal wird auch als „Tal der Mühlen“ bezeichnet. Am etwa 27 km langen Nebenfluss der Freiberger Mulde standen um 1900 noch etwa 23 Wassermühlen.

Eine wichtige Funktion hatten die Mühlen speziell im Erzgebirge und in der Sächsischen Schweiz als Hammerwerke, um die Erzzerkleinerung und die Schmiede- und metallurgische Formgebung zu unterstützen. Die wasserreichen Gebirgsbäche lieferten die notwendige Energie. Ein Beispiel sind hierfür der Frohnauer Hammer in Annaberg-Buchholz und die Saigerhütte in Olbernhau.Die Ölmühle in Pockau dient zur Herstellung von Öl aus Ölsaaten als Stampfmühle.

TourMedia, Siedlerweg 5, 01809 Heidenau

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