Keulenberg in der Westlausitz

Keulenberg in der Westlausitz

Der Aussichtsberg Keulenberg liegt 6km südöstlich der Stadt Königsbrück und 6km nordwestlich vom Zentrums Pulsnitz in der Westlausitz. Erste Erwähnungen finden sich in einer Grenzurkunde von 1213 als „montis Radebize“ und in der Oberlausitzer Grenzurkunde von 1241 als „mons radewicz“, auf deutsch Radewitzberg. Über viele Jahrhunderte galt der Berg als Grenzzeichen zwischen der böhmischen Oberlausitz und dem meißnisch-sächsischen Kernland.

Aus der Geschichte

Um 1720 erwarb der Rittergutsbesitzer Christian Gottlieb von Holtzendorff das Gelände. 1733 ließ seine Gemahlin Friedericke Sophie von Holtzendorff, Schlossherrin von Oberlichtenau, ein Berghäuschen errichten, auch Jagdschlösschen genannte.

Während des Siebenjährigen Kriegs hielt Friedrich II. von Preußen (1712–1786) hier 1760 Kriegsrat ab. Während seines Studiums weilte 1809 Theodor Körner (1791–1813) auf dem Berg. Anlässlich des 50-jährigen Thronjubiläums König Friedrich August I. von Sachsen (1750–1827) im Jahr 1818 wurde ein Jubelfest veranstaltet und der Augustobelisk aufgestellt. Am 10. September 1899 kam ein Bismarckdenkmal hinzu. 1948 stürzten SED-Genossen die Denkmäler. Otto von Bismarck und der Wettiner kehrten 1992 bzw. 1994 auf ihre Sockel zurück.

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