Sächsische Volkskunst im Jägerhof

Sächsisches Elbland

Der Jägerhof ist das älteste Baudenkmal der Neustadt in Dresden. Das Gebäude ist im 16. Jh. im Renaissancestil erbaut worden. Ursprünglich war es vierflüglich, von denen nur der Westflügel verblieben ist. Im Jägerhof befindet sich heute das Museum für Sächsische Volkskunst. Seit 2005 gibt es auch eine Puppentheatersammlung.

Öffnungszeiten:
10 bis 18 Uhr, montags geschlossen

Aus der Geschichte

An dieser Stelle stand bis 1546 das Augustinerkloster. Es wurde abgerissen und Kurfürst August ließ hier 1569 den Jägerhof bauen. 1617 wurde noch ein Obergeschoss angefügt. Von 1830 bis 1877 diente der Jägerhof als Kavalleriekaserne. Mit dem Bau der Albertstadtkasernen wurden die Gebäude frei und bis auf den Westflügel abgerissen. Nach Sanierungsarbeiten 1911-1913 zog das Landesmuseum für Sächsische Volkskunst in den Jägerhof.

Bei den Luftangriffen im Februar 1945 brannten die beiden oberen Stockwerke des Gebäudes aus. Das Erdgeschoss mit dem Kreuzgratgewölbe konnte gerettet werden. Im Dezember 1945 fand in den geretteten Räumen wieder eine erste Weihnachtsausstellung statt. Das Volkskunstmuseum wurde im Jahr 1950 wiedereröffnet. Vor dem Gebäude steht auf einem Sockel die Kopie einer Jägerfigur mit einem Hund aus Sandstein.


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